Atmen

 NORMA SCHMIDT

durchatmen

mit 

Atmen ist Leben


Er versorgt unseren Körber mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff und ist die Quelle unserer Lebensenergie.


Mit dem ersten Einatmen kommen wir auf die Welt und mit dem letzten Ausatmen verlassen wir sie wieder.


Ohne Atmen gibt es kein Leben.


Je lebendiger unser Atem ist, desto mehr Lebenskraft können wir in uns aufnehmen, wie ein lebensspendender kraftvoller Fluss.


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Atemarbeit:


Jeder Gedanke ist mit einer Emotion verbunden und jede Emotion ruft eine Körperreaktion hervor.  Das ist neurobiologisch nachgewiesen.


Unser Körper speichert alle Lebenserfahrungen im Gehirn, in allen Organen, in den Muskeln und im Bindegewebe wie ein Körpergedächtnis ab.


Haltungen – Prägungen, die zu Glaubens- und Lebensmustern werden, sind die Folge davon, mit oftmals unbewussten früheren seelischen Verletzungen.


Diese spiegeln sich in unserem Atem, denn im Atem sind Gefühle und Gedanken sichtbar.


Da unser Atem den gesamten Körper durchdringt, kann er das Körpergedächtnis nach und nach lösen.


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Seit Menschengedenken spielt der Atem eine wichtige Rolle in den alten Kulturen zur Gesunderhaltung, Harmonisierung des Energieflusses und für die Entfaltung der inneren Kraft. 1 


Der Atemprozess in der Einzelstunde:


In entspannter Haltung liegt der Klient auf dem Rücken und atmet unter Anleitung in gleichmäßigem Rhythmus durch den Mund tief ein und aus. Musik unterstützt das Fließen des Atems und hindert den Kopf am Denken.

Durch das intensive Atmen wird der Körper sehr schnell mit übermäßig viel Sauerstoff versorgt und reagiert mit  unterschiedlichen Empfindungen, zum Beispiel mit Kribbeln, Druck-, Kälte- oder Wärmegefühlen. 

 

Was passiert dabei?


Die tiefe, verbundene Atmung erzeugt eine starke Vibration im Aurafeld und kann, die in den Körperzellen gespeichert Gefühle, freisetzen. Denn mehr Sauerstoff bedeutet mehr Lebensenergie.


Das intensive Atmen durchdringt den Körper, wir kommen vom Denken ins Fühlen und bauen verdrängte Emotionen und Spannungen im Körper ab. Mit dem Atem lassen wir diese Emotionen los, deren Bedeutung und Herkunft uns gar nicht bewusst sein muss. Auch Erinnerungen, Bilder oder Gedanken können auftauchen.


Es hilft uns Ängste, hinderliche Denk- und Handlungsmuster, Prägungen und Glaubenssätzen bewusst zu werden.


So kann neuer Raum entstehen sich, selbst besser zu verstehen und liebevoll zu betrachten, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sich im Alltag mit der wiedergewonnenen Kraft und Energie eigenverantwortlich dafür einzusetzen.


Durch veränderte Handlungsweisen im Alltag bewegen sich Emotionen, Prägungen, Glaubensmuster weiter aus dem Energiefeld und Leichtigkeit stellt sich ein.


Jeder Mensch erlebt jede Atem-Sitzung anders und völlig unvorhersehbar. Das Entscheidende ist, nicht zu stoppen, wenn unangenehme Gefühle oder Bilder aufsteigen, sondern die Energie freizulassen.


Am Ende des Prozesses, der 30 bis 45 Minuten dauert, stellt sich ein Gefühl der Ruhe und des Friedens ein.


Manche Klienten fühlen sich

“gereinigt"     -     andere “vollkommen erfrischt” oder     -     “mehr bei sich selbst”.

Allen gemeinsam ist, dass sie emotionalen Ballast losgeworden sind. Der Atemfluss wird dadurch wieder gelöster und freier.


1) Literatur: Atementspannung, Heike Höfler

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