Atementspannung

 NORMA SCHMIDT

durchatmen

mit 

"In der Ruhe liegt die Kraft."


Unser Alltag im Beruf und zu Hause lassen uns kaum noch Phasen zum Regenerieren.


Oftmals kommen unsere Bedürfnisse nach Bewegung, Entspannung und Ruhe viel zu kurz.


Atem-Entspannung in der Gruppe



Kurs: Januar bis Februar 2020

wo? im „FREIRAUM“, Holzstr. 10, Forchheim

wann? dienstags von 19:30 bis 21:00 Uhr

Kosten? Kurs  60,00 €

Termine: 14.01.2020, 21.01.2020, 28.01.2020, 04.02.2020, 11.02.2020, 18.02.2020


Kurs: März bis April 2020

wo? Turnhalle Herdergymnasium, Ruhalmstraße Forchheim

wann? mittwochs von 17:30 bis 19:00 Uhr

Kosten? VHS Forchheim, siehe neues Kursheft 

Termine: 04.03.2020, 11.03.2020, 18.03.2020, 25.03.2020, 01.04.2020, 22.04.2020


Atementspannung, wozu ist das gut?


Spannungen, die wir im Alltag durch Stress, Leistungsdruck, chaotische Gefühle und negative Gedanken aufbauen verändern unseren Atemfluss und können über Atementspannungsübungen wieder abgebaut werden.

Atmen bedeutet leben und je lebendiger unser Atem ist, desto lebendiger und belebter fühlen wir uns.

  • In diesem Kurs lernen sie die verschiedenen Atemräume kennen, um diese wieder voll einzusetzen und den Unterschied zu bemerken.
  • Atem-Achtsamkeitsübungen
  • Atemübungen im Sitzen und Stehen, die leicht im Alltag angewendet werden können
  • Der Abschluss einer jeder Kursstunde wird dem verbundenem Atem gewidmet, mit welchem wir sehr viel Sauerstoff aufnehmen.

Die Atem-Übungen helfen uns:

  • den Körper zu entsäuern,
  • den Blutdruck zu senken,
  • Zellen besser mit Sauerstoff zu versorgen, wodurch sich Organe und der Hormonhaushalt wieder besser regenerieren können
  • unser Nervensystem zu beruhigen,
  • löst Spannungen und beruhigt den Geist

Über den tiefen Atem können wir auch unangenehme Emotionen besser loslassen und zu innerem Frieden und Klarheit finden.

Da wir viele Übungen im Liegen durchführen, bitte ich Sie bequeme Kleidung zu tragen, Kissen und Decke mitzubringen.

Was passiert bei der Atem-Entspannung?

Es werden Übungen im Liegen, Sitzen und Stehen erlernt.


Unsere Aufmerksamkeit lenken wir auf unseren Atem, um einen natürlichen tiefen Atemfluss zu finden. Mit der Konzentration auf das Atmen, besonders auf das Ausatmen aktivieren wir den „Parasympathikus“, auch Ruhe-Nerv genannt, im vegetativen Nervensystem. Dies lässt uns ruhig und entspannt werden. Wir befinden uns im gegenwärtigen Moment und schalten die Gedanken ab.


Atementspannungsübungen gibt es schon sehr lange. Sie wurden in vielen alten Kulturen wie in Japan, Indien, Ägypten, Tibet, Griechenland entwickelt. Sie stammen aus dem spirituellen, religiösen Bereichen, um tiefe innere Ruhe zu finden und das Einssein von Körper, Geist und Seele zu erfahren.1



Wie bauen wir Spannungen auf?


In unserem Organismus ist ein uralter Reflex aktiv. Es ist der sogenannte „Angst-Flucht-Reflex“, der uns in kürzester Zeit in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzt, um uns entweder im Kampf zu wehren oder bei Gefahr zu fliehen.


Dieser Reflex war und ist in bedrohlichen Situationen für den Überlebenskampf sehr wichtig.


Dabei schüttet der Körper Stresshormone aus, welche den Atem beschleunigen, den Herzschlag erhöhen, den Blutdruck ansteigen lassen und die Muskulatur anregen und anspannen, um kraftvoller zu arbeiten.


In früheren Zeiten konnten wir, die zur Verfügung gestellte Energie für Kampf oder Flucht verwenden und die Spannungen abbauen.


Die Aktivierung des Reflexes erfolgt auch in Stresssituationen wie Termindruck, Prüfungsangst, Leistungsdruck, Konflikten, aber auch angstvolle Gedanken oder chaotischen Gefühlen.


Empfinden wir den Stress positiv und / oder kommen diese Situationen nur ab und zu vor, ist es sogar gesund für Körper und Geist.


Findet der Stress immerzu statt, ohne Erholung zu haben, wird er meist als negativ und unangenehm wahrgenommen. Die Anspannung im Körper steigt dadurch übermäßig, Reizbarkeit, Schlafstörungen sowie gesundheitliche Probleme sind die Folgen.


1) Literatur: Atementspannung, Heike Höfler

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